Die   BMW  und Husky -Enduro-Seite  
(Für Museums-Moppettfaaaaarer)

BMW = BeerMotorbikesWomen  ???????????

 

-->   Thema Notausschalter:

Ich hatte immer wieder seltsame Probleme, der Anlasser der BMW dreht sich, aber es zündet nix. Genau das passiert, wenn der Notauschalter keinen Kontakt hat. Der Notaus Schalter der BMW hat eine verschließbare Wartungsöffnung. Wenn man die Schraube rausdreht kann man den Schalter mit WD40 oder einem Kontaktspray des persönlichen Vertrauens pflegen. Korrosions und Schmutz/Feuchte bedingte "Motorprobleme" werden so vermieden. 

 

-->   Thema Leichtbauakku:

Das Bild  zeigt den Größenvergleich des LipoFe Akku-Systems(2,3Ah, 350g) mit der original Batterie(2000g). Der Akku wurde von mir zusammengelötet mit 2x2,5mm² Querschnitt silikonisolierten hochflexiblen Kabeln (gelb) und Balancerletungen usw.. Der kleine Akku hat sich bereits in der Grube bewährt. In den erdbedeckten Steilauffahrten durchs Gebüsch war ich öfter hängengeblieben und auch bei der Betreuung des Enduronachwuchs waren viele Anlassvorgänge nötig. Auf dem Akku sieht man die Schutzschaltung. Ein sogenanntes BMS=Batteriemanagmentsystem. Schützt vor Überladen durch die Lichtmaschine, Tiefentladen, Überlast und führt das Ausgleichen etwaiger Zellenspannungsunterschied herbei (sogenannte Balancerfunktion).

Dazu genügt es nicht mehr nur Plus und Minus anzuklemmen. Ebenso benötigt sind Plus und Minus vom Laderegler, Plus und Minus sonstige Verbraucher ohne Anlasser und natürlich Plus und Minus Anlasser aleine ohne sonstige Verbraucher.

Das Bild    zeigt den Einbau mit einem Teil der Verkabelung in der BMW.

Wer auf Nummer sicher gehen will nimmt den Akku zweimal, dann wiegt die Sache knapp 700g. Laut DrosselJörg dreht der einfache Akku den 520er KTM Motor nämlich nicht durch. Bei mir gabs mit der 450er BMW kein Problem auch wenn der Gang eingelegt war, was die Reibung deutlich erhöht. Allerdings bei warmem Wetter. Ich habe bereits den doppelten Akku in Vorbereitung. Ich hoffe auf Günnies Hilfe um irgendwann Luftpolsterfolie und Klebeband durch ein anständiges Gehäuse zu ersetzen.

 

Vielen Dank an MudMan Stefan für die großzügige Bereitstellung der Akkus aus seinem E-Bike Projekt für diese Entwicklung.   

 

 
   

Tech-Tipp für Museums-BMW-Endurofahrer (Gabel-Tuning vom Susbennschohn-hacht)

Das neue Druckstufenventil funzt gut, die Gabel spricht sehr sauber an. Ist noch relativ straff. Als erste Modifikation wurde ein Bypass geschaffen, was die Lowspeed Dämpfung reduziert. Nun bin ich mit der Dämpfungseinstellung bei 15 Klicks. Im weiteren Verlauf bleibt die Gabel nach wie vor straff. Deine Bedenken sind nicht eingetreten bezüglich Durchschlagen, eben weil das Ventil nur begrenzt öffnen darf. Ich habe einen Anschlag eingebaut. Als nächstes werde ich also die mögliche Öffnung im High Speed um ca 2/10mm erhöhen. Auch die Ventilgrundcharakteristik ist modifizierbar. (Alternativ als drittes kann ich die hydraulische Durchschlagsicherung ausbauen. Ein Kolben fährt hierbei von oben in ein Rohr oberhalb der open Cartridge, auf den letzten 5cm. Diesen Kolben kann man auch weglassen, hab ich schonmal gemacht. Aber ist mehr Arbeit als Druckstufe rausschrauben)
Aber auch schon jetzt ist die Gabel besser.
Mein erster Versuche war ja, die Gabel via Shimveränderung weicher zu machen. Das war auch gelungen und bei den Dirt Days im Einsatz. Leider gab es den Effekt, dass wenn ein kräftiger Schlag kam, die Gabel weit durchgefedert ist. Das bedautet, das Ventil hat nur bei relativ harten Schlägen richtig aufgemacht und dann auch nur verzögert geschlossen. Ich führe das auf Slip-Stick Effekte zwischen den beteiligten Shims zurück. Die entsprechenden Shimflächen waren auch sichtbar angerieben. Der Effekt war zumindest bei Hangkanten bergauf gut, weil die Gabel die Kante willig schluckte. In Bremswellen blöd, weil die Gabel, einmal offen recht ungedämpft blieb.
Bisher also nur Fortschritt, ich glaube weniger an meine Genialität, als an die besonders ungelungene Werkseinstellung....(Alles ist besser als das)

 

 
   

Tech-Tipp für Museums-BMW-Endurofahrer mit Holzklassekupplung (seilzugbetätigt ...) :
Holzklasse-Deluxe:
Der Umbautipp stammt von Günnie und Rollo. Günnie hatte den Kupplungszug gleich nach Kauf seiner BMW zur Kraftersparnis um 8mm versetzt und erfolgreich erprobt.Bei mir ist der Versatz nur moderate 5,5mm. Das Ergebnis ist eine schönere Kupplungsdosierung und als Nebeneffekt Kraftersparnis.
Umbauanleitung:
Anbei ein Bild von der Seilzugmodifikation. Das Seil ist in der neuen Position eingebaut, diese ist 5,5mm versetzt. Das verändert den Abstand zum Drehpunkt des Hebels von 26mm auf 20,5mm und bringt somit eine Kraftersparnis von 20%. Bohrt man mit 8mm Versatz, geht es leichter zu bohren. (Die mit 5,5mm im Bild gezeigte Lösung geht nur mit einer Fräsmaschine, da sonst der Bohrer verläuft.)  Bei 8mm ist die Kraftersparnis 30%. Aber der Kupplungsweg wird auch 30% mehr. Das Seil läuft nun entlang der roten Linie, (früher blau). Enstprechend muss ausser der neuen Bohrung für den Seilnippel auch der Kanal für das Seil nachgearbeitet werden. Der Kanal reicht ja nur für den blauen Weg. Auch da ist eine Fräse von Vorteil.
P.S.: Ich habe den Vorschlag erst kürzlich auch durchgeführt, weil ich den arg ausgeschlagenen Hebel neu gelagert habe (alle Flächen plangefräst, Gelenkloch neu ausgebuchst, Gleitscheiben rein usw.). 

   Das Seil läuft nun entlang der roten Linie, (früher blau). Enstprechend muss ausser der neuen Bohrung für den Seilnippel auch der Kanal für das Seil nachgearbeitet werden. Der Kanal reicht ja nur für den blauen Weg. Auch da ist eine Fräse von Vorteil.

 

 
   

Tech-Tipp von G-erhacht zur Fahrwerkseinstellung seines Museum-Racer
anbei meine BMW Fahrwerksdaten, die ich mir aufgeschrieben hab und eine Hilfe zur Ketteneinstellung.
Ursprüngliche Einstellung:
Basics:
1. Alle Rädchen/Schrauben zudrehen und zwar im Uhrzeigersinn. Das ist die Einstellung 0-Klicks. Von da an zählt man die Klicks im Gegenuhrzeigersinn.
2. Die Gabel hat die Zugstufe(Z) oben und die Druckstufe(D) unten.
3. Das Federbein hat die Druckstufe(D) oben und die Zugstufe(Z) unten.

Einstellwerte Werksangabe:
Gabel D/Z 10/12
Federbein D/Z 12/20
Durchhang hinten 35mm-40mm, (mit Fahrer 85kg 105-110mm.)
Maximalwerte:
Gabel D/Z 30/19
Federbein D/Z 24/42

+++++++++++++++

Meine Einstellwerte:
Gabel D/Z 20/18
Federbein D/Z 16/16
Diese Einstellung haut gut hin im extrem groben (Bergamo) und ist für längeres Enduro komfortabel, bei stabilem Hochgeschwindigkeitsverhalten. 
Überraschenderweise funktioniert sie auch im SuMo Trimm gut.

++++++++++++++++

Was passiert wenn? (selber ausprobiert):
Federbein:
Federbein Zugstufe zu weich:
Mehr als 18 Klicks --> Hinterrad hüpft(kickt) nach Querrinnen, das Fahrgefühl bei offener Zugstufe über 25Klicks ist, als wäre das Hinterrad ohne Luft. 
Möglicher Bereich 12-18.
Federbein Druckstufe:
Bisher keine extremen Auswirkungen bei weicher Einstellung bemerkt. Aber Fahrkomfort bessert sich. Möglicher Bereich ca. 12-20 Klicks.
Das Federbein wurde von einem Öhlins Stützpunkt (M-tech Hohenlinden) überholt und funktioniert seitdem deutlich besser.

Gabel:
Die Gabel ist mit Standardsetup eher unkomfortabel. Sie kann ziemlich offen gefahren werden. Wir die Zugstufe zu weit geöffnet, ohne die Druckstufe
(10klicks) zu öffnen bemerkt man eine erhöhte Front ab etwa 16 Klicks. Also sollte man wenn dann beides etwa gleich offen fahren. 
D: 10-20 Klicks und Z: 12-18Klicks
In meiner Gabel ist 6er Öl. Die Gabel hatte viel Spiel und wurde durch Distanzbleche unter den Führungen spielarm gemacht. Sie spricht sehr gut an.

+++++++++++++++++++++

Weitere Bemerkungen:
Neben Tolksdorf (Nürnberg) kann man sein Fahrwerk auch bei EMXS(München) machen lassen.
Weitere Meinungen vom Fahrwerksspezialisten Tolksdorf. Dieser hat wohl den besten Ruf und einiges an BMW´s für namhafte Kunden gemacht.
(Fahrer 85kg)
- Gabel: Federn zu weich und Dämpfung zu hart.
- Federbein: Tendenziell ebenso, aber weniger ausgeprägt.
Da Tolksdorf eher Abstimmung für Veranstaltungen wie GCC macht, also Langstrecken Motocross, ist die Abstimmung auch dahin ausgerichtet.
Ich finde die Originalabstimmung für unser Enduro mit den oben beschriebenen Einstellungen durchaus gut.

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Zur Übersetzung hier ein paar Einstellwerte für neue Kettenkits. Dadurch braucht man nicht so lange rumprobieren. Es ist noch gut zu wissen, dass 
das Drehen des Blockes 9,2mm ausmacht. 1 Zahn mehr (Ritzel+Zahnrad) macht zwischen 7mm(+-1mm) aus. Die Schraube hat Steigung 1,25. 
Das bedeutet 7mm= 5,5 Umdrehungen:

 
   

Tech-Tipp von G-erhacht zur BMW-Kupplung
Ich kann mal ein wenig über die BMW Kupplung berichten und die M-tec Suppe. Ich hatte letztens ein schlecht schaltbares Getriebe. 
Die Gänge gingen manchmal nur mit Nachdruck rein und von Leerlauf den Gang einlegen war mit kräftigem Krachen verbunden. Somit habe 
ich an der roten Ampel schon lieber den Motor ausgemacht als den Leerlauf einzulegen! Vor Bergamo habe ich nun das Öl gewechselt 
und 100ml m-tec zugefügt. In Bergamo lies sich das Motorrad dann recht gut schalten. Also deutliche Verbesserung, ähnliche Verbesserung 
wie bei der EXC durch m-tec. Das Gangeinlegen von Leerlauf war nach wie vor mäßig. Ich habe mir nun mal die BMW Kupplung angesehen, 
in der Vermutung auf verzogene Scheiben, Rattermarken und Verschleiß. Demontage ist einfach, die Gehäusedichtung ist ein O-Ring also keine 
Gefahr, dass man eine neue Dichtung braucht wie bei EXC. (Öl braucht nicht abgelassen zu werden, wenn man das Mopped auf die linke Seite 
legt. Sehr interessant! Die Kupplungsfedern gibt es nicht wie bei EXC gewohnt. Es ist koaxial (hey, da stehn die darauf;-) eine große Tellerfeder 
verbaut, die gleichzeitig als Umlenkhebel den Ausrückmechanismus darstellt. Die Reibscheiben sind 2mm dick, die Belagscheiben 3,1mm es gibt 
je 6 Stück. (3,1mm = Zustand gebraucht, Neuwerte? Es gibt keine Angaben von BMW!!!)Die Belagscheiben sind innenverzahnt und somit mit 
der Kurbelwelle verbunden. Beim Einlegen der Belagscheiben sind Ölwege zu beachten, welche durch einzelne fehlende Innenzähne der 
Belagscheiben realisiert sind. Das Öl kommt von Löchern im Kupplungskorb. Erstaunt war ich über die Reibscheiben. Hier waren nach 1 Jahr 
Offroad und 3400km noch nicht mal die Schleifspuren von der Herstellung weggerieben! Die Iinneren und mitteleren Scheiben sind allerdings 
aussen blau und braun angelaufen. (2 mal Bergamo Urlaub und der Colle Rho sind sicher sehr belastend gewesen). Rattermarken sind völlig 
Fehlanzeige. Der Korb ist aus gehärtetem Stahl. Die Scheiben selber sind wieder mal gestanzt und es bilden sich dort kleine Auflageflächen über 
die Grate. Das heißt, die Scheibe liegt nur immer maximal auf 1/3 der Breite auf. Ich habe mir eine Stunde Zeit genommen und alle Auflageflächen 
plan gefeilt und entgratet bei den Reibscheiben, sowie gedremelt bei den Belagscheiben. Den Betätigungshebel habe ich aus dem Gehäuse gezogen. 
Er ist 3 fach nadelgelagert. Das äussere Lager am Ausgang zum Hebel wird nicht so gut vom Motoröl geschmiert, ich habe es daher vor 
Zusammenbau nachgefettet. Ergebnis ist eine super dosierbare Kupplung, das Klacken beim Einlegen des Ganges ist akzeptabel. Das Motorrad 
bei gezogener Kupplung ist leichter schiebbar als vorher.

Grüße,     der G450X Klugschrauber

P.S.: Demnächst schreib ich was zum Fahrwerk.

Achtung jetzt kommt ein Kommentar vom WEB-Knecht :
G-erhachts alte 400er EXC Bj. 2002 läuft bei einem Kollegen von mir, trotz Rattermarken am Kupplungskorb, noch immer ohne Probleme, km-Stand derzeit 22.000km !
    ;-))))))

 
 
Nu isses raus !   für ausführliche Infos  klixtu  -->  http://www.motocrossactionmag.com/Main/News/FIRST-LOOK-RADICAL-NEW-2011-HUSQVARNA-450-REVEALED-6879.aspx
    
 
   

Ab 15.7.09 gibt es das Sondermodell  BMW G 450 X Factory Replica Edition

  schaut mal den Kettenschutz an !!!!

Die Änderungen zur normalen G der ebenfalls mit einer Straßenzulassung versehene G 450 X Factory Replica Edition: zusätzlicher 
Slip-on-Racing-Schalldämpfer (ohne ABE und Straßenzulassung), der gegenüber dem Serienschalldämpfer vor eine Gewichtsersparnis 
von zirka einem Kilogramm bietet soll, zusätzliche Kettenschläuche zum Schutz des bei hartem Gelendeeinsatz strapazierten Sekundärtriebs. 
Zudem lehnt sich diese Sonderedition der G 450 X mit dem Factory Sticker Kit optisch ganz an die Werksrenner des BMW-Teams an.

Die BMW G 450 X Factory Replica Edition wird von BMW nur begrenzte Zeit angeboten werden und zwar vom 15. Juli 2009 bis 
30. September 2009. Der Preis beträgt 8750 Euro (ohne Nebenkosten) und liegt damit nur 250 Euro über der Serienausstattung.
Quelle :    www.motorradonline.de 

 

 
 

Rollout der BMW-450-SuMo von Geh-Günnie und G-erhacht in Garching vom 29.6.09

  


Auf Anfrage können die "geringfügigen" Anpassungsarbeiten aufgelistet werden, aber die BMW ist damit schnell und mit geringem Aufwand von Enduro auf SuMo umzubauen.

 
 

Eine kleine Dokumentation über die Entstehung der       

Gedanklicher Vater des Projektes ist unser G-Erhacht, der die Eierlegendewollmilchsau von Mr. 40-Stroke nachbauen wollte. In unserem 
Geh - Günnie fand er schnell einen kongenialen Partner.
Mit wenig Aufwand (zeitlich und kostenseitig) sollten SuMo-Schlappen in die BMW 
gesteckt werden. Grundgedanke war ein mögl. schneller Umbau von Enduro zu SuMo.
       

Als ersten Versuchsträger wurde Geh-Günnies G450 X gewählt. Erste Vorversuche ergaben, die KTM-Hinterräder mit Bremsscheibe passen 
ohne Änderungen, wenn die Felge nicht größer als 4,5 Zoll(Duke) und der Reifen ein 160er ist. 5 Zoll/160er passt nicht direkt, man müsste 
aussermittig einbauen und das Ritzel verschieben = KO-kriterium. Mit dem 14er Ritzel und 45er hinten kann die Kette noch gespannt werden, 
mit dem 13 hängt sie bereits durch.
Ein paar kleine Buchsen gedreht und schon steckte das KTM-Vorderrad in der BMW-Gabel.
Die, im Vergleich mit KTM, engeren Abstände der Gabelholme, erlauben den Einbau des KTM-Vorderrades gerade noch so mit wenigen mm 
Abstand zu den Gabelholmen beim Durchfedern der engsten Stelle. Für die 320er-Scheibe und den großen Bremssattel muß ein Adapter gefräst 
werden. Oder man hat zufällig eine Husaberg/Beringer 4Kolben Zange, wie sie in jeder guten Werkstatt rumliegt. Günni hat eine gute Werkstatt. 
G-Erhacht nicht. 
Gesagt – getan, dank Geh-Günnie und seiner traumhaften Werkstatt schnell gemacht !

    
Nun noch schnell eine Bremsleitung gebastelt, Anpassung der Gabelschützer an den SuMo Schlappen, die fette Handbremspumpe an den Lenker 
und fertig. Dann der erste Rollout rund um die Werkstatt. 
.     

 Und dann raus nach Garching auf die Kartbahn und den ersten richtigen Fahrversuch gemacht.

     G-Erhacht      Geh-Günnie

 Alles funktioniert, Projekt erfolgreich beendet ! 

 
 
 

                       

 
   

Hier ein Video, das die BMW-Werksfahrer bei der Arbeit zeigt  -->  http://www.youtube.com/watch?v=0_fdTHi_P9I&fmt=22 

 

 
 
   Allmählich kommt die Industrie in die Gänge :
      
   guxtu bei http://www.speedbrain.de/   
 
 
Hier ganz gute "Geh-Hilfen" (sinnvolles Zubehör) für den "Geh-Fahrer :
http://www.touratech.com/shops/004/images/artikel/BIGIMAGE/01-043-0111-0_I_01.JPG 
http://www.touratech.com/shops/004/images/artikel/BIGIMAGE/01-043-0039-0_I_01.JPG
http://www.touratech.com/shops/004/images/artikel/BIGIMAGE/01-043-0118-0_I_01.JPG
http://www.touratech.com/shops/004/images/artikel/BIGIMAGE/01-043-0142-0_I_01.JPG
http://www.touratech.com/shops/004/images/artikel/BIGIMAGE/01-043-0128-0_I_01.JPG
 
Alles so zwischen 20,- und 40,- €uronis bei Touratech.
 
   

   
SuMo-Räder -->  klixtu  bei Touratech (unter - Startseite » Katalog » BMW G450X » Zubehör)
Von der niederländischen Edelschmiede Haan Wheels exklusiv für Touratech hergestellte Excel-Räder für die BMW Sportenduro.
Excel-Felgenringe in der besten Ausführung bürgen seit Jahren für allerbeste Qualität.
Zahlreiche Weltmeisterschaftstitel sind im Offroadsport bereits mit von Haan Wheels hergestellten Excel-Felgen gewonnen worden.
Die schwarzen Felgenringe „made in Japan“ mit goldenen Naben sehen nebenbei auch noch extrem gut aus.

 

 

 
Eine neue Seite nicht nur für den potentiellen BMW-450er-Fahrer

www.speedbrain.de

 
 

Fahrbericht BMW G 450X
(Text & Foddos Mr. 40-Stroke)

Von der Bergano-Tour von Anfang Mai 2008 her schon bekannt, konnte ich die 450er BMW auf der MX-Strecke am Flughafen 
München auf den Zahn fühlen“.
Wetter trocken, Strecke hart und griffig, rel. frisch geschoben, leichte Brems- und Beschleunigungslöcher vor und nach den Anliegern.
Ich konnte 2 unterschiedliche Motorräder fahren, die erste war MX-mäßig (hart) abgestimmt, die 2. war eher endurotypisch 
abgestimmt (weicher).

Erster Eindruck :

-         die Hupe steht noch immer unmotiviert unter dem Kühler rum-         an allen Testmaschinen fehlte der Seitenständer, die Konstruktion ist „windig“, wie schon im Bergamobericht geschrieben.

-         offene Leistung mit Serienauspuff

-         alle mit Endurosportreifen ausgestattet

Motor :
Die Leistung ist auf EXC-520-Niveau, aber auf ein breiteres Drehzahlband verteilt, d.h. sie schiebt nicht so brutal 
an wie die 520er, dafür aber sehr gleichmäßig über ein breites Drehzahband bis zum Begrenzer. Auf die Startgerade 
konnte ich im 2. Gang untertourig einbiegen und dann bei Vollgas im gleichmäßigen Drift bis zur nächsten Kurve 
hoch beschleunigen, dann Gas weg und einlenken, dann wieder Vollgas den Table rauf. Mit der EXC ist der Antritt 
stärker und ich schalte nach 2/3 der Geraden in den 3. Gang. Diese gleichmäßige Leistungsentfaltung ist sehr angenehm, 
450er-typisch ist die Gefahr eines wegbrechendem Hinterrad im Drift, klein.
Negativ fällt die hohe Leerlaufdrehzahl auf, der Einspritzer braucht die hohe Drehzahl zum Betrieb, bei langsamer 
„Mitfußel-Geschwindigkeit“ muß die Kupplung schleifen, sonst wird es zu schnell. Positiv ist die Leistung schon 
knapp über Leerlaufdrehzahl, aus dem Stand fährt die BMW mit Leerlaufdrehzahl auch leichte Steigungen rauf, das 
kann bei Schiebeaktionen hilfreich sein.
Die Kupplung macht einen kräftigen Eindruck. Druckpunkt und Hebelkraft sehr gut, die Verstellung des Handhebels 
ist einfach und auch während der Fahrt zu bewerkstelligen.
Bei beiden Moppetts war mir, für den Enduroeinsatz, die Übersetzung zu lang.

Fahrwerk:  

Die BMW wirkt etwas kopflastig und nicht so leichtfüßig wie die EXC beim Einlenken in die ganz engen 
Ecken, die lange Schwinge gibt Stabilität beim Drift und beim Rausbeschleunigen aus Kurven. Das 
Rausbeschleunigen aus den Anliegern in den Beschleunigungslöchern geht ohne Probleme sicher und 
stabil, kein Springen der Hinterhand.
Negativ fällt das höhere Bremsmoment des Motors im Schiebebetrieb auf, ich denke die Schubabschaltung 
der Einspritzanlage sperrt den Spritzulauf, beim Vergasermotor ist das Bremsmoment geringer, da durch 
die Leerlaufdüse immer Sprit Richtung Zylinder transportiert wird – ich denke das ist aber Gewöhnungssache.
Die lange Schwinge bringt Ruhe in die Kurvenfahrt in Verbindung mit dem stabilen Fahrwerk ergibt sich eine 
sehr gute Stabilität, im Vergleich zu EXC fehlt ein wenig die Spritzigkeit um die Lenkachse, die EXC ist 
aber deutlich nervöser ! 
Sehr guter Geradeauslauf, beeindruckende Stabilität, weite Sprünge ins „Flat“ ergeben keine Durchschläge, 
auch beim weicher abgestimmten Fahrwerk.
Gegenüber der EXC wirkt der Rahmen im Bereich des Lenkkopfes und des Lenkers tiefer, ich würde 
spontan eine Lenkererhöhung verbauen. 
Der Knieschluß ist gut, die BMW wirkt zierlich, wenn man in Stehen fährt.

Fazit:

Eine gute Entwicklung, die aber noch Detailarbeit benötigt, die Basis (Motor / Fahrwerk) ist sehr gut, ich 
habe mich sofort wohl gefühlt, „einen Tod muß man sterben“, d.h. wenn das Fahrwerk auf Stabilität ausgelegt 
ist, ist die Handlichkeit nicht soooooo ausgeprägt, die BMW ist ein guter Kompromiss, mir ist meine 
„überhandliche EXC“ lieber.
Zum Racen, um im Enduro-Pokal oder bei der Enduro-Senioren in der DM mitzufahren ist sie sofort 
uneingeschränkt geeignet.

 
 

 

 
 
 
 

  
 
   

Erster Fahrbericht der BMW G 450 X   -->  klickstu   http://enduronet.baboons.de/content.php?parent_id=CAT_16&doc_id=DOC_11361&page=1

 

 
   

BMW-Pressetext zur 450er Enduro-BMW   -->  klicktu hier

 
 

 

Hier demnächst hier die Fotos der neuen BMW in Action, das hier kann ich veröffentlichen    ;-)))

      


Enduro-WM 2008 - Schweden 1. Tag:

.........Probleme gab es auch im BMW Team. Beim Start wollte Simo Kirssi’s Motorrad nicht anspringen, weil die Batterie leer war. Irgendein Relais hatte die Batterie lehr gesogen, und da kein Kickstarter angebracht war, musste das Tie eam weiter helfen.  (die Tel.-Nr. vom ADAC-Servicemann wird künftig serienmäßig auf den hinteren Kotflügel gedruckt ) Aufgeschreckt dadurch ging Anders Eriksson bereits mit einer anderen Batterie in den Vorstart, und wechselte auch den Stromspender.............
Na, da brauchen wir wieder den Mann mit dem Batteriewägelchen den Husqvarna schon im Jahre 2000 ausbildete, als die Huskys auch (temorär) ohne Kickstarter unterwegs waren.
               
Ansonst ein "gemischter" Auftakt für BMW, nur der alte Mann (Anders Eriksson) hat die BMW auf den 4. Platz bei den großen 4Taktern gefahren - RESPEKT !, der Simo Krissi tat sich als 3-std-Enduro-Spezialist schwer, nachdem er am mogentlichen Kaltstart er die Batterie leergenudelt hatte und er auf unbekannter Strecke schnell fahren mußte, SP-Zeiten im vorderen Drittel sind aber OK, aber (wie eigentlich immer) hat er die BMW anschließend geschlachtet, in der Juniorenklasse hat der Bert Mayer nur den 21. Platz eingefahren, warum er so weit hinten ist ???????

Enduro-WM 2008 - Schweden 2. Tag:
Bei BMW lief es heute schon besser als am Samstag. Alle Motorräder waren im Ziel, und kein Fahrer verletzt. Simo Kirssi beendete den Tag als 8. Und war etwas überrascht über seinen ersten WM Lauf. Er hatte nicht erwartet dass es so schwer sein würde. An seinen Zeiten könne er aber noch arbeiten. Die zweite BMW mit Jean Francois Goblet kam auf Rang 17 ins Ziel.

Anders Eriksson
lag bis zur letzten Prüfung auf Rang zwei. Doch leider stürzte er noch im Test und verlor wertvolle Sekunden. Er beendete den Tag danach als 4. und war sichtlich genervt, denn ohne diesen Fehler hätte BMW bereits das erste mal auf dem Podium gestanden. Eine tolle Leistung von Eriksson und BMW.
Bert Meyer
, Junior auf der Werks BMW, hielt heute nicht an um zu helfen, sondern fuhr einen sehr guten Tag. Er beendete den Sonntag als 17. in seiner Klasse.

 
  Der Anders Eriksson (Husky-Urgestein) wurde von der großen Husky auf die neue BMW gesetzt und soll die BMW in der Enduro-WM auf vordere Plätze fahren, da das aber in der 450er-Klasse wegen der vielen Spitzenfahrer schwer wird, wird er eine aufgebohrte 450er in der Klasse E 3 (über 500ccm) fahren.
        
 
 

 

 
     
   

Hier das BMW-Werbevideo vom Rennen am Erzberg 2007 :

-->  klickstu hier     anklicken und Ton aufdrehen

 

 
 


 
  Die neue 450er wirkt sehr zierlich, die Edelstahlrohre des Rahmens glänzen silbern, der Gesamteindruck ist sehr gut, viele Kabelbinder zeigen  noch den Entwicklungsbedarf an. 

Ich hatte die Möglichkeit die 450er näher anzusehen, nachfolgend einige Fotos :

 
Die Nähe Kühlwasserschlauch (natürlich von mir) zum Auspuff ist noch ein Problem, die zusätzliche Wärmeabschirmung 
st notwendig, da der Auspuffkrümmer bis 600°C heiß werden  kann.

Dadurch, dass die letzte Getriebewelle gleichzeitig Schwingenlagerung
ist, wird der Platz hinter dem Zylinder eng und der Anlasser muß nach vorn.

Der Rahmen erhält unterhalb der Schwingenlagerung gute 
Stabilität durch ein dickes Verbindungsrohr.

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
   

Enduro-WM Spanien (Puerto Lumbreras) Tag 1, April 28.
(Quelle www.baboons.de
Strecke trocken, sonnig 15-25 C. Die Aufgabenstellung vor dem Rennen war klar formuliert: Man will lernen und erproben, ob der neu entwickelte 450er Enduro-Prototyp den extrem harten Anforderungen in der wettbewerbsstärksten Klasse E2 der Enduro-Weltmeisterschaft WEC bestehen kann. Klar war, dass bei dieser Premiere kein Podiumsplatz angestrebt war. Ankommen hieß die Devise. Wenn dabei auch noch eine gute Platzierung am Ende steht - umso besser. Diese Stoßrichtung erklärten Peter Müller (Leiter Entwicklung und Baureihen) und Sportchef Berti Hauser am Vorabend der Presse, die sich sehr zahlreich zum Stelldichein im BMW-Zelt getroffen hatte.
Das gesteckte Ziel wurde am Samstag klar und durchaus spektakulär erreicht. Joel Smets lief als 13. in das Tagesziel ein, Sascha Eckert als 15. Beide sahnten also gleich beim ersten Einsatz WM-Punkte ab; wie gesagt in der am härtesten umkämpften Klasse der WEC. Und das alles ohne technische Probleme. Strahlende Gesichter gab es also folgerichtig in der BMWBox. Gegenseitiges Schulterklopfen, Gratulationen für die Fahrer und das Team. Ein Achtungserfolg, den man sich genau so gewünscht hatte.


Joel Smets:
Das hat optimal funktioniert. Ich habe versucht, sauber zu fahren. Ich hab zur Zeit nicht genug Kondition, um ganz vorne dabei zu sein; aber das war ja auch nicht der Sinn dieses Einsatzes. Wichtig war es, Erkenntnisse über das Motorrad zu sammeln. Und das lief einwandfrei. Der Motor lief rund, die Kupplung ließ nicht nach. Super.
Sascha Eckert:
Einfach nur klasse. Ich bin total zufrieden. Das Bike lief einfach super. Ich bin überall auf Anhieb durchgekommen. Kein Sturz, keine technischen Probleme. In der ersten Runde war es etwas schwierig, weil wir sehr bald gestartet sind. Es war sehr schmierig. Im Lauf des Rennens wurden die Verhältnisse aber immer besser.

 

 
 

 

          

 
   


 
 


Hier einige Kommentare zur neuen 450er BMW aus dem EEG-Kreis:
- Seilzugkupplung ist ja echt ein Fortschritt, aber wie wechselt man das Ritzel ?
-
Der geneigte BMW-Treiber lässsssst das Ritzel wechseln !!!!, wenn er die außentemperaturgeregelten Heizgriffe kalibrieren lässt ...................
- Das Ritzel ist dauerhaltbar dank Hartmetallzähnen mit zusätzlicher diamantharter Beschichtung mit verbesserten tribologischen Merkmalen = Stealth-Turbo 
- In das Turbo-Ritzel ist selbstverständlich eine Nano-Hydraulik integriert, die vom Lenker bzw. von der (aufpreispflichtigen) Lenkkopfneigungswinkel- und Untergrunderkennung manuell oder vollautomatisch gesteuert die Anzahl der Zähne ändert ...
- Die hat ja gar keinen Kickstarter :-(((  
- Boah ey wieder Kupplungszüge ölen ......
- Die Seilzugkupplung kommt erfreulicherweise von vorne und braucht in nur wenig Bögen verlegt zu werden. Das könnte ganz gut gehen (und man hat die Chance auf Reparatur bei Problemen, gell Frugi). Ahh, endlich eine Lambda Sonde....Bestimmt mit Anzeige am Tacho, damit eine notwendige Umbedüsung angezeigt werden kann. Ich hoffe dann aber noch auf einen Sonntagmorgen- und Sandro-tauglichen Motorschutz Marke Steinbruch.
- Umbedüsung? Habt Ihr inzwischen Schnellverschlüsse an Euren Injektoren oder wie kann man da sonst umbedüsen?
- Die Düsen gibt es als "Hard-Equipped-BMW-Tool" als Zubehör beim BMW-Dealer des Vertrauens, für 199,99 € kann man einen Titan/Magnesium Halter für die Zusatzdüsen mit 5 verschiedenen Höhenstellungen erwerben, der Vorteil ist die sehr gute Zugänigkeit der Düsen, denn der Düsenhalter wird benutzerfreundlich neben der Außentemperatursteuerungseinheit für die Heizgriffe und vor dem CD-Wechsler im rechten Seitenkoffer montiert ..

 

 
 

 

BMW mit Joel Smets bei der Enduro-WM 
München. Das Engagement von BMW Motorrad im Geländesport hat eine lange, erfolgreiche Tradition. Daran knüpften die Münchner mit hubraumstarken Maschinen wie der HP2 Enduro an und werden nun ihre Aktivitäten auch auf die attraktive 450 Kubikzentimeter-Hubraumklasse ausweiten.
Zu reinen Erprobungszwecken wird daher am 28. und 29. April ein BMW Team auf einer neuen Einzylinder-Sportenduro bei beiden Läufen zur Enduro-Weltmeisterschaft der Klasse E2 starten.
Der prestigeträchtige Wettbewerb findet im südspanischen Puerto Lumbreras statt und versammelt die weltbesten Sportenduro-Fahrer samt ihrer Maschinen. In diesem harten Umfeld wird BMW Motorrad sein neues, für den sportlichen Einsatz entwickeltes Motorrad-Konzept auf Herz und Nieren testen. Antriebs- wie fahrwerksseitig wartet die Maschine mit innovativen technischen Lösungen auf, deren Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt werden soll.

 

 
 

 

 
   

 

Puuuuuuuuuuuh, ich habe gerade die BMW-Patentschrift zur 450er angesehen

seeeeehr interessant !, da steckt mehr Innovation dahinter als man sieht, nicht nur die Schwinge - Ritzel - Geschichte ist gut, auch die Anordnung der Kupplung direkt auf der Kurbelwelle ist neu, sie reduziert das Drehmoment an der Kupplung und die Kupplung kann somit sehr klein (125er-Größe) ausfallen, das Getriebe läuft aber mit höherer (doppelter?) Drehzahl wie bei herkömmlichen Motoren, im Getriebe laufen, über eine kleine Zwischenachse angetrieben, 2 Getriebewellen, die 2. Welle (Abtriebswelle) ist hohl ausgeführt, innen läuft die Schwingenachse durch und auf dem einen Ende sitzt das Ritzel.. Das ist alles sehr kompakt, zum Ritzelwechsel muß nur die Schwingenachse aus der Hohlachse gezogen werden, dann fällt das Ritzel raus, neues Rittzel platzieren, Achse durchstecken und fettich ! --> Resümee: da hat sich einer Gedanken gemacht, Hochachtung !, echt innovativ !
Wer sich die Patentschrift ansehen will bitte e-mail an mich, ich habe eine pdf-Datei.   Mr. 40-Stroke

 

 

 
   

Der erste Renneinsatz, ist auf den ersten Blick ziemlich in die Hose gegangen, denn die neue BMW 450 hat mit 46 Minuten Streckenstrafzeit mit Abstand den letzten Platz belegt, als Fahrer saß immerhin ein 3-maliger Deutscher Enduromeister im Sattel !
Auf den 2. Blick sieht man, dass in der 1. Sonderprüfung statt ca. 7 1/2 Minuten über 1 Stunde registriert wurde, dadurch verfälscht sich das Ergebnis, die restlichen 3 SP-Zeiten sehr gut sind 

Sascha Eckert (450er BMW)
1. SP 1 std 00 min 02 sec
2. SP 7 min 32 sec
3. SP 7 min 26 sec
4. SP 7 min 44 sec
Sieger Inter-Lizenz 450er
1. SP 7 min 36 sec
2. SP 7 min 01 sec
3. SP 7 min 09 sec
4. SP 7 min 09 sec
Für einen im letzten Jahr zurückgetretenen Enduro-Profi hat sich der Sascha Eckert mit Sonderprüfungszeiten in der 2., 3. und 4. SP (5., 6. und 10-beste Zeit) recht gut zurückgemeldet, ein 5. oder 6. Platz in der DM zeigt das Potential der 450er BMW auf.

Wird Husqvarna zu «BMW Offroad»?

Aus zwei Puzzleteilen wird ein Gesamtbild: Erstens will BMW Wettbewerbs-Geländetöff anbieten. Zweitens braucht Claudio Castiglioni wieder mal Geld. Ergo verkauft der Italiener den einst schwedischen Offroad-Anbieter an die Deutschen!
Die Zukunft der Firmen von Claudio Castiglioni (MV Agusta, Cagiva, Husqvarna) ist stets unsicher genug, um Gerüchten Vorschub zu leisten. Doch derzeit brodelt die Gerüchteküche um Husqvarna so intensiv, dass man darüber berichten muss. Getan hats im Januar beispielsweise die italienische Tageszeitung «La Repubblica».
Ein guter Drittel der MV-Gruppe gehört Castiglioni. Mehrheitseigner ist die Investmentfirma GEVI, während der frühere Inhaber Electrolux drei und Konstrukteur Massimo Tamburini zwei Prozent des Töffherstellers besitzen. Die Offroad-Marke mit schwedischen Wurzeln hat eine lange Geschichte. 14 Motocross-Weltmeistertitel stehen im Palmarès, dazu zwei Supermoto-Titel. Im letzten Jahr produzierte Husqvarna rund 12??800 Motorräder und erzielte einen Umsatz von (unbestätigten) 150 Millionen Euro. Wie immer in solchen Fällen, bestreiten alle Beteiligten, dass am Gerücht etwas dran ist – bis zur Minute, in der der Deal bekannt gegeben wird?…
  Sinn könnte der Handel jedenfalls für beide Seiten machen. Auf italienischer Seite könnten Geldgeber GEVI und Claudio Castiglioni vom Zufluss frischer Mittel profitieren. Auf deutscher Seite ergäbe sich für BMW die Gelegenheit, den einzigen ernsthaften europäischen Offroad-Konkurrenten von Marktleader KTM zu übernehmen. Das könnte den Bayern unter anderem helfen, in Sachen Umsatz vor den schnell aufholenden Österreichern zu bleiben. Besonders im attraktiven Offroad-Markt USA hat BMW dem orangen Mitbewerber nichts entgegenzusetzen.

 

 
   

BMW schreibt Motorrad-Sponsoring aus
(Quelle
Auto-Reporter/BMW)
13. März 2007. BMW Motorrad bietet ambitionierten Enduro-Sportfahrern die Gelegenheit zu einem Sponsoring. Käufer einer BMW G 650 Xchallenge, welche mit der Maschine in der Saison 2007 an ausgewählten deutschen Enduro-Wettbewerben teilnehmen, können sich ab sofort um Unterstützung bewerben.
Gestellt wird ein umfangreiches Race Package, bestehend aus Öhlins Stoßdämpfer, Akrapovic Sportschalldämpfer, Pirelli Wettbewerbsreifen, Ersatz-Kotflügeln, Startnummerntafeln, Magura Lenkerpolster, Handprotektoren, Scheinwerferschutz, Wettbewerbsspritzschutz, Brems-/Rahmenschutz, Bremsscheibenschutz, Ölablassschraube, Ölfilter, Ritzel für kürzere Übersetzung, Ritzelabdeckung, Sturzteilen wie Kupplungs-, Brems- und Schalthebel, einem Aufkleber-Kit sowie T-Shirt, Fahrerhemd und Cap mit BMW Motorrad Branding. Das Race Package hat einen Wert von etwa 2500 Euro und bleibt für die Gewinner der Ausschreibung kostenfrei.
Voraussetzung für das Sponsoring ist die Teilnahme an mindestens drei Rennen der Rennserien ADAC Enduro Cup Hessen-Thüringen, ADAC Pirelli Enduro Cup, Enduro Rallye Cup, Götz (Süma) Enduro Cup, Offroadscramble, GCC German Cross Country Championship oder der IGE Enduromeisterschaft. Gegen Ende der Saison 2007 lädt BMW Motorrad die drei besten BMW G 650 Xchallenge Fahrer aus jeder dieser Rennserien zur Teilnahme am "BMW Motorrad Riders Research 2007". Die drei Sieger dieses Wettbewerbs erwartet ein Sponsoring für die Enduro-Wettbewerbe der Saison 2008.
Bewerben können sich alle begeisterten Enduro-Sportfahrer, die bereits über erste Wettkampferfahrungen durch Teilnahme an Enduro-Wettbewerben verfügen, eine neue BMW G 650 Xchallenge erworben haben oder erwerben und an mindestens drei Rennen aus oben genannten Rennserien teilnehmen. Interessenten bewerben sich bei ihrem BMW Motorrad Partner. Aus allen eingegangenen Bewerbungen werden maximal 50 erfahrene Fahrer ausgewählt, mit denen BMW ein Enduro-Sportfahrer Vertrag abschließt. (ar/os)